#13 Breathwork

Shownotes

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In dieser Folge spreche ich mit Jana über Connected Consciousness Breathwork: ein Atemverfahren, das den Bewusstseinszustand messbar verändert, und über die Frage, warum diese Wirksamkeit genau der Grund ist, weshalb es Begleitung braucht.

Gast: Jana Jana arbeitet mit Conscious Connected Breathing und leitet ab Oktober das Format „Last Thursday Breathwork" im Mental Longevity Club.

Darum geht es in der Folge:

Was Connected Breathing überhaupt ist Durchgehendes Atmen ohne Pause zwischen Ein- und Ausatmung, 20 bis 40 Minuten, mit Musik. Warum das etwas anderes ist als Pranayama, 4-7-8 oder Box Breathing – und wo der Unterschied zu Wim Hof liegt. Es ist erst anstrengend, die Regulation kommt danach.

Was physiologisch passiert CO2 ist der Hebel, nicht Sauerstoff. Durch die Mehratmung sinkt das CO2 im Blut, der pH-Wert steigt kurzzeitig – daher das Kribbeln in Händen und Gesicht. CO2 reguliert die Gefäßweite im Gehirn, die Durchblutung verschiebt sich, das kognitiv-analytische Dauerprogramm verliert an Dominanz.

Die Studienlage (Kartar et al., PLOS One 2025) Eine Londoner Forschungsgruppe hat High Ventilation Breathwork unter anderem im MRT untersucht. Gemessen wurden CO2, Hirndurchblutung und Bewusstseinszustand über die 5D-ASC-Skala. Ergebnis: zuverlässig veränderte Bewusstseinszustände, dominiert von „Oceanic Boundlessness" – derselben Dimension, die bei Psilocybin-Studien im Vordergrund steht. Die Intensität des Erlebens hing direkt mit der Durchblutung in der Insula zusammen, erhöhte Aktivität in Amygdala und Hippocampus sagte stärkere Zustände voraus.

Die Psychedelik-Analogie – was stimmt und was nicht Ähnliche Erlebnisqualität, dieselben Messskalen. Aber: keine Substanz, keine Halbwertszeit, keine Nachwirkung am nächsten Tag. Die Dosierung steuerst du selbst über den Atem, aussteigen kannst du jederzeit. Ein Psychedelika-Ersatz im klinischen Sinn ist es nicht.

Warum es bei rationalen Menschen und Unternehmern funktioniert Verstehen und Regulation sind zwei verschiedene Systeme. Wer sein Problem längst durchdacht hat und trotzdem abends nicht runterkommt, braucht keinen weiteren Einsicht. Der Atem ist der einzige direkte Zugang zum autonomen Nervensystem, den man willentlich steuern kann. Dazu: was das mit Fokus, Entscheidungsqualität und Schlaf macht – und warum Glaubenssätze auch Muskeltonus und Atemtiefe sind.

Risiken und Kontraindikationen – vollständig benannt Schwangerschaft, Epilepsie, schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, unbehandelter Bluthochdruck, Aneurysma, psychotische Erkrankungen, bipolare Störung in akuter Phase, Netzhautablösung, erhöhter Augeninnendruck, akute psychische Krise. Bei schwerer Traumafolgestörung nur mit therapeutischer Begleitung. Was im Prozess passieren kann: Tetanie, starke Emotionen, auftauchende Erinnerungen, Dissoziation bei Vorbelasteten.

Warum Breathwork in ein holistisches Konzept gehört Facilitator-Ausbildungen sind nicht reguliert, ein Wochenendzertifikat reicht in vielen Ländern. In großen Gruppen sieht niemand, wenn eine einzelne Person dissoziiert. Das eigentliche Risiko ist nicht das Atmen, sondern mit einem offenen System nach Hause zu gehen.

Takeaways:

Der Effekt ist im Scanner sichtbar, nicht nur im Gefühl Die Kontrolle bleibt jederzeit bei dir – normal weiteratmen beendet den Zustand Integration ist Teil der Methode, kein netter Zusatz Breathwork ersetzt keine Therapie, kann sie aber beschleunigen

Last Thursday Breathwork im Mental Longevity Club Jeden letzten Donnerstag im Monat, kleine Gruppe, geschlossener Raum, ca. 90 Minuten. Start: 29.10.2026, Grindelhof 70, Hamburg. Ablauf: Ankommen mit Intention, Erklärung der Technik und des Sicherheitsrahmens, 30 bis 40 Minuten aktives Atmen mit Musik im Liegen, danach feste Integrationsphase. Keine Vorerfahrung nötig. Vorher Screening auf Kontraindikationen. Therapeutische Ansprechbarkeit im Haus, auch nach der Session. Mitbringen: bequeme Kleidung, nicht mit vollem Magen kommen.

Quelle: Kartar et al. (2025): Neurobiological substrates of altered states of consciousness induced by high ventilation breathwork accompanied by music. PLOS One. journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0329411

Transkript anzeigen

00:00:04: Willkommen bei Acht Sam Ballern, dem Podcast für Energie, Fokus und Motivation.

00:00:09: Ich bin

00:00:10: Anne-Marie Trenschel, Psychotherapeutin und gemeinsam mit Expertinnen aus Longevity Medizin & Unternehmertum schauen wir darauf was uns echte Motivations-, nachhaltige Leistungsfähigkeit und einen motivierten Schreib gibt!

00:00:26: Heute geht es um eine Methode die im Gehirn ganz ähnliche Zustände auslöst wie so manche Substanzen nur eben mit Luft und Atem.

00:00:34: Und genau deshalb passt sie so perfekt in diesem Podcast und deshalb holen wir sie natürlich auch in den Mental Longevity Club nach Hamburg.

00:00:42: Ich persönlich habe tatsächlich Anfang des Jahres in Kapstadt zum ersten Mal die Erfahrung gemacht, das war ziemlich skeptisch.

00:00:48: vorher also als Psychotherapeutin arbeite ich natürlich wissenschaftlich bondiert bei veränderter Bewusstseinszustand durch Atem.

00:00:55: Weil ich natürlich erst mal skeptisch und ja, wie soll sich da schon so einfach so viel lösen?

00:01:01: Und dann muss man sagen, habe ich einen ziemlich krassen Trip und so viel gefühlt und losgelass und hab vor allem so krasse berufliche noch allgemeine Vision gehabt.

00:01:10: Und danach dachte ich okay, krass!

00:01:11: Was war

00:01:12: das?!

00:01:13: Ich hatte nur eigentlich nur geatmet und ... Dann war mir auch klar, dass kann soviel lösen und Methoden wie diese möchte ich natürlich auch in die Coaching-Prozesse integrieren Und in Therapie und Coaching arbeite ich viel über Sprache.

00:01:25: Viele Unternehmer, viele Unternehmerinnen und Gründer und viel Beschäftigte und rationalelle Menschen können ihrem Muster perfekt erklären.

00:01:32: Trotzdem steckt es aber irgendwie noch im Körper fest.

00:01:35: Wir kennen das alle mit den alten Mustern.

00:01:37: Prath Work setzt eben genau da an am Körper.

00:01:40: Ich hab dann hier in Hamburg Jana kennengelernt.

00:01:42: Was mich überzeugt hat ist dass Jana jetzt nicht mit klischeehaft Räucherstäbchen oder irgendwelchen Schakren um die Ecke kommt sondern sie kommen selbst eben viel aus.

00:01:50: der Businesswelt Passt genau deshalb eben so gut zu uns in den Mental Ungevertik Club.

00:01:56: Jana macht Conscious Connected Breathing, eine Form von High Ventilation Press Work.

00:02:00: und fangen wir ganz vorne an.

00:02:02: Was genau machst du dann bei dieser Art Press Work?

00:02:05: Und wie bist Du dazu gekommen?

00:02:07: Hallo erstmal in die Runde!

00:02:09: Danke für deine unfassbar sympathische Vorstellung.

00:02:13: ich freue mich sehr heute hier dabei sein zu dürfen.

00:02:22: Warum mache ich das?

00:02:23: Weil ich selber aus meiner Erfahrung weiß, was es bedeutet, wenn man jahrelang in seinem Kopf ist.

00:02:28: Sehr leistungsorientiert lebt und ... Ich hab selber jahrelang Therapie hinter mir und gemerkt, dass es sehr einfach ist dann irgendwann die kognitive Ebene mitzunehmen, aber dass da eben eine ganz andere wichtige Ebene nicht mit drin ist.

00:02:43: Und das ist eben die Körperebene.

00:02:46: Es hat angefangen mit einem Tagesworkshop, BreathWork in Wien damals.

00:02:51: Ich war so begeistert von dem, was sich da in meinem Körper gezeigt hat, weil das in vier Jahren Therapie überhaupt nicht möglich gewesen ist, daran zu kommen und hab dann beschlossen ... Dann mach ich direkt eine Ausbildung und hundert-achtzig Stunden später sitze ich hier und darf mich BreathWork-Facilitator nennen und freue mich sehr, conscious connected breathing oder BreathWork anzubieten!

00:03:13: Conscious Connected Breathwork ist eine Form von High Ventilation Breathwork.

00:03:18: Das bedeutet, es ist ein sehr intensives Ein- und Ausatmen.

00:03:21: Also wirklich ohne Pause zwischen Ein- oder Ausatmung.

00:03:25: deswegen auch connected weil's eben ein verbundener Atem ist Und das führt eben dazu dass es eine sehr intensive Ein- & Ausatnung ist also eher aktivierend als beruhigend.

00:03:36: Ich freu mich die ganze Zeit ob man das vormachen kann.

00:03:41: Wenn wir das vormachen, ist es bei mir sehr laut.

00:03:48: Man kann sich's vorstellen?

00:03:50: Genau!

00:03:51: Aber wichtig ist dabei tatsächlich, dass es gar nicht auf die Lautstärke oder Geschwindigkeit ankommt.

00:03:56: Es ist ja wie immer im Leben ein individueller Prozess.

00:03:59: Das kommt vor allen Dingen darauf an und das machen wir im Alltag ganz oft eben nicht.

00:04:04: Dass wir tief in den Bauch reinatmen weil im Alltag du kennst es wahrscheinlich selber Wenn man gehetzt von Meeting zu Meeting-Rend, von Termin zu Termin, dann bleibt die Luft irgendwo im Brustkorb hängen und wir kommen gar nicht in den Bauch an.

00:04:16: Schön

00:04:17: flach und weit oben?

00:04:18: Ja genau eben!

00:04:19: Und Conscious Connected Breathing führt dich eben dahin, dass du wirklich mal bewusst atmest und eben nicht nur bis zum Hals, nicht so bis zum Brustkorb sondern wirklich tief in dem Bauch hinein und das auf so eine intensive Art und Weise, dass über einen längeren Zeitraum also so meistens circa maximal ne Stunde sehr bewusst schneller und oder tiefer atmest, als dein Körper es in Ruhe braucht.

00:04:43: Manchmal vergleicht man das auch, wenn du im Berg hoch steigst, also eine Art Hyperventilation, die da stattfindet.

00:04:48: Also anders als beispielsweise Vier-Sieben-Achtatmung oder Boxbreathing, wo du wirklich verlangsamen ... Atmest und dadurch in die Beruhigung kommst.

00:04:58: Beim Connected Breathing geht es um die Aktivierung, aber auch die Regulierung findet statt weil man nach den sechzig Minuten atmen noch eine Integrationsphase hat wo man den Atem ruhig sein lässt und wirklich fühlt was da alles freigelegt wird.

00:05:13: Und anders als bei Wim Hof kennt man ja wahrscheinlich auch.

00:05:16: Hast du auch schon ein paar mal gehört?

00:05:17: Ich weiß nicht ob du's schon mal ausprobiert hast.

00:05:20: Es ist aber so... Da is ja auch ne Hyperventilation plus Atem anhalten, plus Kälte.

00:05:26: Da ist das Ziel Stressresistenz und beim Conscious Connected Breathing ist es eben die emotionale Verarbeitung von vielleicht Emotionen, die irgendwo im Körpergedächtnis feststecken.

00:05:37: Und das Ziel ist da einfach, von einer kognitiven Ebene in die emotionalen Körper-Ebene zu kommen.

00:05:45: Also man hyperventiliert freiwillig sozusagen um diese Zustände zu erreichen, um dann besser zu integrieren?

00:05:51: Kann man's so grob ...

00:05:52: Hast du ganz wundervoll zusammengefasst.

00:05:55: Okay, cool!

00:05:56: Genau das klingt ja erst mal danach als wäre das erstmal sehr viel Arbeit.

00:05:59: Also Presswork ist die meisten Jahre dann so kleine entspannte Wellness-Artenübungen und es klingt da schon sehr nach Aktivierung wenn ich an eine klassische Hyperventilation denke.

00:06:10: Das ist ja schon auch ordentlich was was dann im Körper abgeht?

00:06:14: Ja, auf jeden Fall.

00:06:14: Und es ist witzig, dass du das gerade ansprichst, weil dieser Frage begegne ich auch oft?

00:06:18: Oder ... ja, dann eine Meditation auf der Matte oder?

00:06:21: Ich mach die Augen zu und die Entspannung geht los!

00:06:25: Nein!

00:06:26: Also... Eine Presswork-Session kann ganz individuell sein.

00:06:28: Es kann auch, wenn dein System das braucht, entspannt sein.

00:06:31: Aber davon würde ich erst mal nicht ausgehen, weil wie du sagst, Hyperventilation ist erstmal was wo der Sympathikus aktiviert wird.

00:06:37: Das heißt wir bringen etwas in Bewegung, was im Körper irgendwo festsitzt.

00:06:41: Das heisst nee, ich muss jeden da jetzt gerade vielleicht zuhörten ein bisschen enttäuschen.

00:06:46: es ist nicht gleichzusetzen mit einer Meditation oder eine Entspannungsübung die sind auch ganz wundervoll.

00:06:51: aber hier geht's eben gerade darum das, was irgendwo stark ist in Bewegung zu bringen und Körperarbeit.

00:06:57: Also da gehört ein bisschen aktives Arbeiten dazu.

00:07:01: Ja

00:07:01: aber das ist ja auch grad das weshalb ich die Methode so krass und spannend fand weil viele wollen ja wirklich etwas bewegen und wollen ja tief arbeiten und irgendwas hochholen jetzt nicht nur eine nette Meditation machen sondern halt wirklich auch was verändern und was lösen vielleicht was so tief festhängt.

00:07:18: Aber es natürlich wichtig dass ihr da weiß worauf er sich einlässt.

00:07:20: Was passiert denn da?

00:07:21: im Körper, wenn wir uns das physiologisch vorstellen.

00:07:24: Ich bin ja Psychotherapeutin und irgendwie mit diesem ... Ja da löst sich was können wir wissenschaftlich schwer was anfangen?

00:07:30: Also was passiert im Körper wenn ich eine Zeit lang wirklich so in diese Hyperventilationen bin und so atme?

00:07:37: Also grundsätzlich ist es so viele Denken natürlich erst mal an das Thema Sauerstoff dass das irgendwie etwas in der Hyperventilation dazu bringt, dass man eben in dieser Aktivierung kommt.

00:07:45: dabei ist es CO-Zwei ist der Hebel Und durch die Mehratmung sinkt das CO² in unserem Blut.

00:07:53: Folge davon ist, dass der pH-Wert kurzzeitig steigt ... Das ist auch ganz spannend, wenn Leute bei mir in einer Breastwick-Session sind.

00:08:01: Merken sie Kribbeln in den Händen oder im Gesicht?

00:08:05: Manchmal gibt es sogar Verkrampfungen ... Ich nenne das immer liebevoll Dinohänder!

00:08:09: Also ihr könnt's grad nicht sehen aber

00:08:11: ... Bei dir war's kein Dino, sondern mir war's wie ein Brett.

00:08:13: Meine Hände waren wie ein Fett gekrampft.

00:08:14: Gibt's auch,

00:08:14: also ganz unterschiedlich.

00:08:15: Aber es kann verkrampfen und das macht vielen Menschen tatsächlich in den Sessions auch manchmal ein bisschen Angst.

00:08:21: Weil man Angst hat, dass es nicht mehr weggeht, Und das ist physiologisch auch erwartbar.

00:08:27: Deswegen ist es wichtig, dass jemand da ist, der ihm sagt, okay, das gehört dazu zu diesem Prozess.

00:08:32: Weil das ganz normal ist, weil das eben herzuleiten ist auf physiologischer Ebene.

00:08:36: Die gewünschte Nebenwirkung sozusagen?

00:08:38: Genau und was dazukommt, dass CO₂ reguliert die Gefäßweite im Gehirn.

00:08:44: Die Durchblutung sinkt deutlich.

00:08:46: Auch die Herzfrequenzvariabilität sinkt während der Atmen Genau, das Ergebnis ist einfach das kognitiv-analytische Dauerprogramm verliert an Dominanz.

00:08:55: Und man kann sagen es kommt häufig zu veränderten Bewusstseinszuständen.

00:09:00: Also die Kontrolle, die wir haben sozusagen?

00:09:03: Ist das mit dem Dauerprogramm das Analytische was viele hierhaben?

00:09:08: Total!

00:09:08: Ich meine ich kenn's von mir und vom Umfeld.

00:09:12: Wir sind alle in unserem Alltag so unfassbar kontrolliert und da gehts auch mal darum einfach loszulassen.

00:09:18: Einfach mal wirklich Was passiert denn in meinem Körper, das da sein zu lassen und einfach mal zu spüren?

00:09:24: Das kann nach Heiden Angst machen.

00:09:26: Weil wir unfassbar kontrolliert durchs Leben laufen.

00:09:30: Und gleichzeitig liegt da ein enormes Potenzial-Dinge im Körper freizusetzen die sonst irgendwo verdrängt sind oder unverarbeitet sind.

00:09:39: Und das ist eine wunderschöne Möglichkeit!

00:09:42: Ich kenne es auch tatsächlich selber, aber ich kenne viel von Kunden, die zu uns kommen.

00:09:46: Die sagen, ich hab schon super viel verstanden.

00:09:48: Aber es hat sich irgendwie noch nichts verändert.

00:09:50: Weil sie aber natürlich super verkopft sind und ich sag dann auch ja ... Wir lösen das halt nicht im Gespräch oder im Kopf sondern wir müssen in den Körper reingehen an der Kontrolle vorbei so.

00:10:01: Und da hatte ich auch das Gefühl dass gerade Breathwork eine Methode ist, die das sehr gut kann.

00:10:07: Krass viel durch diese ganzen Zustände, die sich physiologisch allein auch verändern.

00:10:12: Und im Gehirn, dass sich sehr viel ändert, sodass das dann irgendwie möglich ist?

00:10:16: Ja, total genau so!

00:10:18: Es gibt eine Studie von einem Team der Uni Sussex als sie das erste Mal im MRT untersucht haben was beim intensiven Atmen im Gehörn passiert.

00:10:26: Es ist eine kleine explorative Studie mit erfahrenen Atmenden.

00:10:32: Je intensiver das Erleben, desto stärker verändert sich die Durchblutung in Regionen für Körperwahrnehmungen und emotionalem Gedächtnis.

00:10:40: Es sind eher Hinweise, keine Beweise, aber es ist total spannend, dass es da eben auch schon erste Studien gibt, die in die Richtung gehen, sich damit auseinanderzusetzen ... Dass wir gerade über physiologische Effekte besprochen haben, dass das genau so passiert?

00:10:55: Ja!

00:10:56: Total spannend.

00:10:57: Es ist letztendlich auch ... Da hast du Strukturen angesprochen, die ich aus der Traumatherapie kenne, die emotionale Aktivierungen mit sich bringen und die brauchen wir.

00:11:08: Wir sagen in der Trauma-therapie keine Verarbeitung ohne Aktivierung.

00:11:13: Die Dinge können sich nur verarbeiten und verankern, wenn ... Die Aktivierung da ist in dem richtigen entsprechenden Gernareal.

00:11:21: Und es klingt ja so, und die Studien würde ich jetzt auch erst mal so lesen ... dass da tatsächlich was angeht, sagen wir einfach sehr vorsichtig wissenschaftlich gesehen.

00:11:30: Da gibt's auch häufig den Vergleich.

00:11:32: Breathwork fühlt sich an wie eine gewisse Dosis von MDMA-Psylosibün oder anderen psychotätischen Substanzen, die ja auch tatsächlich häufig schon viel erforscht sind in der Traumatherapie.

00:11:45: Was?

00:11:46: Stimmt daran, kann man das irgendwie vergleichen?

00:11:49: Kann man da irgendwas herleiten, wo ... Manche nutzen ja auch den Begriff psychedelisches Breathwork.

00:11:55: Wo gibt es da vielleicht Vergleiche?

00:11:58: Vielleicht vor allem im Wirken also wie sich's anfühlt

00:12:01: doch.

00:12:01: Also grundsätzlich ist das natürlich ich kann das total verstehen weil Es gibt da eine Ähnlichkeit würde ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen, eine ähnliche Erlebnisqualität.

00:12:14: Ohne dass ich das mit den genannten Substanzen vergleichen kann.

00:12:19: Aber grundsätzlich sagt man ... Wir haben einen emotionalen Zugang zu unserem System.

00:12:25: Die Grenzen können sich ein bisschen auflösen und hatten anderes Zeitgefühl.

00:12:30: Da gibt es durchaus Überschneidungen.

00:12:32: Dennoch benutzen wir unseren Atem.

00:12:36: Es ist keine Substanz, das heißt es wird keine Substance zugeführt die der Körper irgendwie abbauen muss.

00:12:42: Das Schöne ist beim Atem dass man ... wir haben gerade über Kontrolle gesprochen.

00:12:46: Die Kontrolle bleibt trotzdem bei mir jeweiligen Menschen.

00:12:49: also das heißt wenn ich beschließe Das ist gerade sehr intensiv für mich.

00:12:54: Ich möchte wieder da so ein bisschen rausgehen, dann kann ich mein Atem ruhiger werden lassen und flacher werden lassen.

00:13:00: Dann kann ich entscheiden, gehe ich da jetzt tiefer rein oder nicht?

00:13:04: Ich habe eine Begleitpersonen die natürlich da ist und gute Raumhalter, Bresswork Facilitator oder wie auch immer wir sie nennen wollen sind genau dann da wenn man merkt wird was Intensives losgestoßen um den Raum entsprechend zu halten.

00:13:18: bei MDMA Zibin ist das etwas ganz anderes, weil du nicht genau einschätzen kannst.

00:13:26: Was ist die Wirkung, die dann eben erzielt wird?

00:13:30: Und grundsätzlich ist es aber natürlich auch so, was wir ganz klar abgrenzen müssen, dass ein Breathwork keine Therapie ersetzt und kein psychedeliker Ersatz im klinischen Sinne.

00:13:42: Ist ja vielleicht ... Ganz gut.

00:13:44: Also du sagst so die Josierung ist, ich sage jetzt mal einfacher, grob gesagt weil du ja über den Atem der gehört dir.

00:13:52: Du kannst ihn trotzdem verlangsamen und dadurch gehst du wieder in ein Stück.

00:13:55: Das habe ich auch damals gemerkt muss ich sagen.

00:13:57: wenn ich gemerkt hab die Verkramfung wurde mir einfach zu stark.

00:14:00: Habe ich dann versucht wieder langsamer zu atmen und dadurch merkt man wie dieser Zustand wieder runter fällt.

00:14:06: Und ich hatte dann aber auch das Gefühl, ich möchte wieder tiefer reingehen und dann habe ich wieder intensiver geatmet.

00:14:11: Also ich hab so das Gefühl gehabt, ich konnte es die ganze Zeit steuern.

00:14:15: Aber klar man muss sich ein Stück weit trotzdem in diese ... also die Kontrolle abgeben und sich reinfallen lassen und darauf vertrauen was der Körper da tut.

00:14:24: Ja wie du sagst ist total die Balance zwischen Wo bleibe ich in der Komfortzone?

00:14:31: Oder wo bewege ich mich auch aktiv raus, indem ich diesen intensiven Atem beibehalte.

00:14:36: Um an etwas ranzukommen, wo ich vielleicht vorher noch nicht rangekommen bin und gleichzeitig genauso wie du es wunderschön gemacht hast zu spüren.

00:14:44: Okay jetzt gerade ist das irgendwie super krass.

00:14:46: also dieses Kribbeln ist irgendwie so unangenehm.

00:14:49: dann mache ich halt mal kurz langsamer und das heißt ja nicht dass man danach nicht wieder intensiver einsteigen kann.

00:14:54: Ja, voll.

00:14:54: Und du hast ... Es wird Blockierungen reingenommen und ich glaube auch wir oder seh das im Alltag bei meinen Coaching- und Patienten dass sehr viel wir uns generell blockieren in der Art und Weise wie wir über Dinge denken, wie wir fühlen was wir denken was wir wie können und wir sind letztendlich ja immer an unseren festen Bahnen drin also immer wieder wie auf einer Schiebpiste geht es die ähnlichen Fader nach unten.

00:15:18: und für mich war auch so das Gefühl dass man durch diesen veränderten Bewusstseinszustand, dadurch das sich alles im Gehirn mal neu strukturiert ebnet wie auch immer man das jetzt bezeichnen möchte einfach wir anders über die Dinge denken können und komplett eine andere Perspektive einnehmen können.

00:15:35: Also dieser veränderte Wurstseins-Zustand war für mich auch viel anders fühlen wahrnehmen sein und auch viel größer.

00:15:42: also ich konnte noch einmal größer über die Dinge denken.

00:15:46: Ja, total.

00:15:46: Das macht so

00:15:47: Sinn.

00:15:48: Total Sinn!

00:15:50: Es sind ja Autobahnen in unserem Gehirn, wo wir ganz klar geschult sind Verhaltensmuster-Glaubenssätze wie unser Leben leben und Breastwork bietet durch die physiologischen Effekte, die wir vorhin besprochen haben, die unglaubliche Möglichkeit, dass du diese Autobahn neu ... Baust, ne?

00:16:09: Also du kannst halt einfach wirklich wie du sagst größer denken.

00:16:12: Du kannst andere Blickwinke Perspektiven einnehmen und das hilft dir natürlich auch in Sachen Entscheidungen im Leben treffen vielleicht einfach mal anders zu denken als auch vielleicht im Alltag mit deinem Umfeld weil es einfach ... Es ist so'n bisschen jede Breaths Work Session ist anders aber es kann sehr visionär sein Und dich freier machen.

00:16:35: Das war's bei mir auf jeden Fall und ist auch spannend.

00:16:38: Wenn ich zurückdenke, war es genau das, mal größer zu denken, mal wilder zu denke, kreativer zu denken ... Man muss ganz ehrlich sagen, dass Resultat, also was ich da gesehen hab, der Mental Longevity Club steht seit so ungefähr einem Monat.

00:16:53: Und das ist halt krass, weil in dem Moment ich das Ganze anders wahrgenommen habe und nicht so plockierend, ach, das funktioniert doch nicht!

00:17:01: Was sagt die Kammer und was kann man das so machen?

00:17:03: Und man muss doch aber, na wir sind ja alles so dieses Man muss und was ist wenn.

00:17:08: Und dort hat es alles einen krassen visionärischen Sinn wie unser Besten jetzt formulieren würde ergeben.

00:17:14: deshalb finde ich's auch gerade für Unternehmer und sehr rationale kontrolliertere Menschen super super sinnvoll.

00:17:22: also jetzt auch die Frage Ja ich habe sehr viele Gründerunternehmer Analytische Menschen bei mir sitzen und wir können super die Dinge zerdenken, aber kommen schwer in den Körper.

00:17:32: So was würdest du sagen?

00:17:34: Warum funktioniert Prethwork oder diese Form von Prathwork ausgerechnet bei denen jetzt so gut?

00:17:39: Es ist eigentlich wie du es gerade ganz schön schon gesagt hast ich glaube grade die Gruppe von Menschen kann denken.

00:17:50: Und genau da entsteht vielleicht auch das Potenzial, weil das Problem ist schon längst verstanden und trotzdem verändert sich nichts.

00:17:58: Weil es genau da nicht um das Verstehen geht, weil Verstehnung und Regulation bzw.

00:18:05: auch Verstehens- und Spüren sind zwei komplett unterschiedliche Dinge.

00:18:10: Der Atem ist einer der wenigen direkten Zugänge zum autonomen Nervensystemen, den man willentlich steuern kann.

00:18:19: Oftmals auch ein schöner Einstieg, weil man verwendet den Atem.

00:18:25: Ich hab trotzdem noch die Kontrolle darüber, wie atme ich denn jetzt?

00:18:30: Es ist mein eigenes Werkzeug in den Ringwerfen und deswegen ist es vielleicht erst mal was, wo die Hemmschwelle nicht so riesengroß ist, das auszurobieren.

00:18:40: was ja bei Menschen oder, ich sag mal High-Performern wenn wir's so sagen wollen.

00:18:45: Ja da ist es immer diese dauerhafte Sympathikusaktivierung.

00:18:49: sie sind natürlich impfunktionieren abschalten ist halt oftmals schwierig und das System ist dauerhaft hochgefahren.

00:18:57: und bei so einer Breczwick Session die eben haben wir zu Anfang gesagt sehr aktivierend ist wird das System erst einmal hoch gefahren.

00:19:03: das heißt es ist natürlich erstmal etwas vielleicht Vertrautes dar und dann gehts aber gerade in den letzten zehn fünfzehn noch mal um eine sogenannte Integrationsphase, wo du deinen Atem ruhig werden lässt.

00:19:14: Da geht es dann eben auch nochmal darum, dass du dein System genauso runter fährst was ganz oft im Alltag dieser Menschen nicht passiert aber ganz wichtig ist um das was du gerade ja auch beschrieben hast um das zu spüren und das zu integrieren.

00:19:29: was wenn man natürlich ein unfassbar getakteten Alltag hat mit Meetings meetings meetings to do's Und der Kontrast macht eben da den Unterschied in dieser Presswork-Session.

00:19:43: Was natürlich auch noch dazu kommt, es ist kein Gespräch notwendig.

00:19:47: Man muss jetzt nicht unbedingt zumindest in diese Presswork Session ... man kann!

00:19:51: Aber man muss nicht über seine Gefühle sprechen oder das Sprechen was passiert sondern man kann sich dem einfach reingeben und somit ist vielleicht auch nochmal eine niedrigere Hemmschwelle für Menschen die vielleicht nicht mit jedem über seine gefühle sprechten möchten.

00:20:06: Das heißt, wir kommen an der Kontrolle vorbei vom Kopf weg sozusagen in den Körper also da wo wir letztendlich auch viel lösen können und müssen.

00:20:14: Und ich habe häufig das Gefühl dass gerade Gründer Unternehmer unternehmerinnen Schwierigkeiten haben ins Fühlen zu kommen, also zu spüren und Emotionen zu spürn.

00:20:25: Und überhaupt an die Dinge ranzukommen, weil dieses ständige und jahrelange Funktionieren – da sind wir auch gleich noch dazu zum Thema Glaubenssätze -, dass das so wie sich viele Schichten drüberlegt über das eigene Spüren- und Empfinden.

00:20:38: Ich komme mit denen tatsächlich nur mit spezifischen Methoden überhaupt an den fühlen, weil sie halt einfach soweit weg davon sind.

00:20:45: Da hatte ich auch das Gefühl, dass das Breathwork wirklich super ans Füheln geht!

00:20:51: Oder man leichter an die emotionalen Themen auch irgendwie rankommt.

00:20:56: Ja, total und grundsätzlich ... Es gibt verschiedene körpertherapeutische Methoden.

00:21:01: Brasswerk ist zum Beispiel nur eine und das ist wie immer im Leben ganz individuell.

00:21:05: Das ist einfach so super wichtig den Körper mit einzubeziehen weil nur über das Gespräch ... beziehen wir unseren Verstand ein, aber wir lassen alles andere unberücksichtigt.

00:21:15: Deswegen sagt man ja auch oft, dass Menschen die meditieren ... Da sind wir natürlich noch schneller.

00:21:21: Du kannst da zwar in einen anderen Zustand kommen, aber dadurch, dass du dein Körper gar nicht mitnimmst und einfach nur sehr ruhig da sitzt, schaffst du es eben nicht so wie beim Breathwork.

00:21:31: oder es gibt ja auch ... Tanzen oder weiß nicht was.

00:21:34: Es geht ganz viel darum, deinen Körper mitzunehmen über den Atem, Überbewegung und dann einfach wirklich an Aspekte in deinem Indie ranzukommen wo du sagst es ist manchmal wirklich schwierig an dieser Anteil heranzukommen.

00:21:48: ja

00:21:50: total Was ist denn jetzt mit Thema?

00:21:52: wir haben schon so ein bisschen angeschnitten Unternehmerkunderinnen.

00:21:55: Thema Fokus und Leistung.

00:21:57: das Argument dass bei meiner Zielgruppe häufig zieht, ist nicht ... Du solltest dich besser fühlen.

00:22:03: Die ist das?

00:22:03: Einfach mehr Performen intensiver leisten.

00:22:06: Das ist das, wo die meisten auch mitkommen.

00:22:08: Die kommen nicht gut, sondern ich kann nicht so gut mehr performen.

00:22:12: Was ist damit?

00:22:13: Können wir damit letztendlich ein Stück weit da was tun im Sinne von hey, ich komm wieder in meine gewohnte Leistung oder ist es eher nicht Sinn und Zwecke?

00:22:26: Also, das ist jetzt meine persönliche Meinung.

00:22:28: Es ist natürlich immer die Balance, die es braucht.

00:22:32: Aber ich habe gute Nachrichten für alle Menschen, die genau in diese Gruppe fallen und ich nenn's mal Deep Work.

00:22:40: aber am Ende ein intensives produktives Arbeiten braucht halt eben ein reguliertes Nervensystem.

00:22:49: Alarmzustand geht der Fokus automatisch nach außen.

00:22:52: Und man ist quasi auf Bedrohungssuche und es geht natürlich beim Brasswork auch viel darum, diese Grundanspannung wieder runterzufahren.

00:23:01: Also das heißt du schaffst es durch eine Brassworksession oder kannst du schaffen mehr Klarheit in seinen System zu bekommen?

00:23:08: Das hast Du eben gerade ganz schön beschrieben dass da auf einmal wie Visionen oder so was gekommen sind.

00:23:13: oder wir haben vorhin über die Autobahnen gesprochen die vielleicht einfach nochmal anders gebaut werden können.

00:23:18: Da kann Breastwork auf jeden Fall helfen.

00:23:20: Teilnehmende haben auch schon berichtet, dass am Tag danach beispielsweise Entscheidungen leichter gefallen sind.

00:23:26: Also so was ist schon möglich und wo es eine Studie aus dem ... Ich glaub, Juni'n, ich glaube, Junis'n ist das Thema Schlaf.

00:23:34: Dass da deutliche positive Effekte gibt.

00:23:37: Und das ist natürlich auch, wir wissen alle wie wichtig Schlaf ist für die eigene Leistungsfähigkeit.

00:23:43: Und das ist auf jeden Fall was, worauf wir uns da beziehen können.

00:23:48: Aber ich muss auch ganz ehrlich sagen, es ist kein Performance-Hack für den nächsten Dienstagvormittag, um da irgendwie weiter durchzupuschen.

00:23:56: Es ist eher noch mal ein Resetten.

00:23:58: Ein wirklich nochmal okay, ich komme bei mir an und kann dann aus dieser Klarheit heraus noch einmal bewusste Entscheidungen treffen?

00:24:05: Ja!

00:24:05: Also zusammengefasst für Unternehmer, Unternehmerinnen und viel Beschäftigte.

00:24:10: Wie auch immer sie sich rufen ist es natürlich super sinnvoll.

00:24:13: weil wir kommen an der Kontrolle vorbei haben wir gesagt bekommen mehr in den Körper, mehr ins Fühlen dadurch mehr ins Lösen.

00:24:20: Und wie regulierendes Nervensystem das natürlich auch bei uns im Mental Longevity Club so super zentraler Trieh- und Angelpunkt war's dann wiederum wichtig ist für Fokus Konzentration Leistungsfähigkeit Schlaf natürlich auch wichtig geht mit dem Nerven System einher.

00:24:35: Eigentlich schon gründig genug, als viel beschäftiger zu sagen.

00:24:39: Das gucke ich mir mal an!

00:24:41: Wie ist es denn mit dem Thema Glaubenssätze?

00:24:43: Weil das auch bei uns ein ganz zentrales Thema ... Was glaube ich über mich, die Welt oder meine Leistung und wann ich Anerkennungen erhalte

00:24:51: usw.?

00:24:52: Da arbeiten wir sehr, sehr viel mit.

00:24:54: Aber das würde man jetzt erst einmal im Kopf verorten.

00:24:57: Also, ich würde jetzt denken, so einen Glaubenschatz ist ja was, was ich im Kopf trage und im Kopf habe... kann im Breathwork mit diesen Glaubenssätzen passieren?

00:25:06: Wir hatten das Thema vorhin ja schon mal kurz angeschnitten.

00:25:08: Grundsätzlich haben wir Verhaltensmuster, wir haben Glauben-Sätze und spannenderweise sind sie eben nicht nur in unserem Verstand sondern auch in unserem Körpergedächtnis gespeichert.

00:25:18: Das heißt, mit jedem Atemzug hat man die Möglichkeit genau an diese gespeicherten Muster oder Glaubessätze zu kommen und die auch noch einmal auf einer ganz anderen Ebene in Bewegung zu bringen anders zu spüren, weil gerade in diesem veränderten Bewusstseinszustand, den wir durch Breathwork oder Conscious Connected Breathwork erreichen können, werden diese Muster eben spürbar.

00:25:40: Und man schafft es sich von dieser Verstands-Ebene zu lösen und das einmal integrativ im System zu verarbeiten.

00:25:48: Weil ganz oft hab ich auch schon gesehen ... Da kommen wieder zu dem was wir vorher gesagt haben Menschen verstehen ganz oft ihre Probleme.

00:25:59: Sie sind unfassbar gut im Durchanalysieren, aber es verändert sich trotzdem nichts.

00:26:05: Und da setzt Breathwork eben an, dass wir diese Muster uns anschauen und im Körpergedächtnis in Aktivierung bringen.

00:26:14: Ja also ich sag auch zu meinen Kunden immer Glaubenssätze löst man jetzt nicht durch Fake-It-Till you make it.

00:26:19: Also ich muss mir einfach nur zehnmal am Tag sagen, dass ich ja wertvoll bin Fühle ich es auch?

00:26:24: So passiert das ja nicht.

00:26:27: Sondern wir müssen da wirklich tief rangehen und auf allen Ebenen ansetzen, den Körper mitholen.

00:26:31: Da denke ich auch, dass hier super viel Potenzial steckt wenn wir es gut kombinieren mit der mentalen

00:26:38: Arbeit.

00:26:38: Total!

00:26:39: Und auch da muss man sagen, es ist nicht mit einer Breathwork-Session getan genauso wie es meistens nicht mit eine Therapiesession getan ist.

00:26:45: Es ist ein Prozess oder gerade auch dieses Umprogrammieren, was man ja auch in einer Verhaltenstherapie sich oft anschaut.

00:26:54: Genauso ist es im Brasswork bis die Bahnen neu gesetzt werden.

00:26:57: Das braucht einfach seine Zeit.

00:26:59: Geht aber tatsächlich, sagt man ja häufig so über die Somatic-Schiene, tatsächlich häufig schneller?

00:27:04: Ja!

00:27:04: Ist auch was ich beobachte.

00:27:05: Man kann schönen Jahr lang, zwei Jahre lang über die Probleme reden, aber davon dauert sehr lange.

00:27:10: Dann haben wir einmal wirklich richtig, richtig reingehen und das wäre ja auch eine Traumotherapie machen ... Tief reinstechen, muss natürlich erst mal viel hochkommen.

00:27:19: Aber verspricht häufiger schnellere Veränderungen?

00:27:22: Ja, total!

00:27:23: Schon zu viel zu versprechen.

00:27:26: Wichtig ist ja auch die Frage, wir haben jetzt viel darüber gesprochen was das machen kann, warum es gut sein kann, wann es vielleicht auch nicht gut... Und was kann schiefgehen?

00:27:35: Riesigen Nebenwirkungen und vielleicht Kontraindikationen.

00:27:38: Es ist ganz wichtig, darüber zu sprechen, weil manchmal bietet sich Brasswerk einfach nicht an.

00:27:43: Beispiel Schwangerschaft, Epilepsie, Krampfeinfälle in der Vorgeschichte auch schwere Herzkreislauferkrankungen, Bluthochdruck ... Psychotische Erkrankungen, natürlich.

00:27:54: Wenn wir von Bipolarität sprechen in narkuten Phasen, Netzhautablösung erhöhte Augeninnendruck ... Also wie du hörst die Liste ist lang!

00:28:03: Natürlich auch wenn wir von narkutenschwerem psychischen Krisen oder Suizidalität sprechen dann ist natürlich Presswork auf gar keinen Fall geeignet.

00:28:11: Gleiches gilt auch für wirklich schwere Traumavolgestörungen.

00:28:14: Klar das kann man im therapeutischen Setting und das weißt du besser als ich am Ende Du bist die Expertin da Kann man das natürlich im Begleitung machen.

00:28:21: aber ein offenes Gruppenformat ist dann natürlich auch einfach noch mal ein sensibles Thema.

00:28:26: Und das muss ... Presswork ist, wenn man in Therapie ist etwas was man grundsätzlich immer mit der Therapeutin dem Therapeuten abklären sollte ob sich das anbietet und dann kann es eine wunderschöne Ergänzung sein.

00:28:37: aber es ersetzt eben keine Therapie.

00:28:39: Ganz wichtig.

00:28:40: Was kann sich da vorstellen, was kann passieren?

00:28:42: Wenn ich in so ein intensives Breathwork gehe unabhängig von dem, was wir schon gesprochen haben durch die Hyperventilation mit dem Krampfen und bisschen Taubheit kribbeln oder alles, was mit der Demenz zusammenhängt.

00:28:54: Was noch passiert gerade im emotionalen Bereich?

00:28:58: Es kann natürlich zu schon starken Emotionen kommen.

00:29:01: Das ist auch immer ein Relation zu sehen, was eine starke Emotion ist.

00:29:04: Aber grundsätzlich, ob jetzt im Eins-zu-Eins-Setting oder in der Gruppentherapie ... Kann es dazu kommen, dass Menschen weinen und Wut fühlen, anfangen zu zittern oder sich schütteln?

00:29:16: Weil das ganz oft auch einfach ne ... Das ist wie ein Release im Körper, der auf einmal stattfindet und ist Teil der Verarbeitung.

00:29:23: Aber oft sind die Menschen selbst überrascht zu was für Emotion es in diesen Räumen.

00:29:27: Beim Kommen kann gerade in Gruppensessions eben sein, dass der eine weint.

00:29:30: Der andere lacht und schreit.

00:29:33: Das ist ganz individuell unterschiedlich.

00:29:36: Es ist einfach an Emotionsbreite alles dabei.

00:29:39: Es muss aber auch nicht so sein.

00:29:41: Ganz oft ist es ja das Presswork ... So aller Hollywood nur, wenn es wirklich laut und intensiv ist.

00:29:47: Es ist eine Breathwork-Session erfolgreich.

00:29:49: Und das is natürlich absoluter Sorry to say bullshit!

00:29:53: Weil letztendlich ist jeder Prozess ganz individuell.

00:29:57: Wenn dein System beispielsweise nach Ruhe und Entspannung schreit, dann kannst du eben auch eine sehr lösende leise Breathwork Session haben die am Ende genau so erfolgreich ist wie eine vielleicht laute.

00:30:12: Prozess ganz individuell abläuft.

00:30:14: Und grundsätzlich vielleicht auch noch ... Also klar, es kann natürlich auch passieren, dass eine Person dissoziiert, dass sie vielleicht auch aufhört irgendwie nicht komplett zu atmen zum Glück, aber eben einfach sich so rausbeamt um's jetzt mal auf gut Deutsch zu sagen und genau da braucht das dann eben auch Menschen, Presswork Facilitator und eben keine Lion die eben dann da sind Erkennen, wenn ein Mensch sich in so einen Zustand begibt.

00:30:45: Um ihn da wieder sehr sensibel rauszubegleiten.

00:30:50: Aber das ist eigentlich so overall, dass was passieren kann?

00:30:54: Ja!

00:30:54: Genau, also das ist ja auch gewollt.

00:30:56: Das was aufgeht, das sagen wir natürlich immer in der Traumtherapie.

00:30:59: Wir müssen natürlich auch etwas öffnen.

00:31:01: Es ist nur dann halt wichtig dass es auch begleitet wird.

00:31:03: Dann sehe ich halt häufig habe ich so ein bisschen Probleme mit wenn irgendwie solche intensiven Verfahren irgendwo, weil nicht auf Festivals am besten noch angeboten werden irgendwo im Ausland wo dann halt irgendwas aufgeht und dann bist du da mit deinem Problem oder deinem Thema alleine?

00:31:21: Das soll natürlich in dem Fall ... nicht der Fall sein, sondern es ist natürlich wichtig dass wir das dann auch entsprechend integrieren können.

00:31:27: und das ist auch der Grund warum wir das bei uns und natürlich als Traumotherapeutin bin ich da sehr sehr dahinter.

00:31:36: Bei uns in den Sessions, was aufgeht, irgendwas hochkommt.

00:31:40: Dann gibt es da letztendlich einen Ansprechpartner mit dem man das dann auch im Nachgang bearbeiten kann und integrieren kann.

00:31:46: Es ist immer jemand da natürlich während der Session.

00:31:48: Das ist logisch.

00:31:49: aber auch danach gibt's die Möglichkeit über die Dinge zu sprechen wenn etwas angeht.

00:31:53: Und jetzt auch glaube ich die Sicherheit, die wir brauchen.

00:31:57: Also ein Ort wo das alles in einem stattfinden kann Der Arten ist letztendlich ein gutes Werkzeug, das alles hochzubringen.

00:32:04: Aber sollte eben nicht als einziges Mittel dann gesehen werden.

00:32:09: Vielleicht kannst du mal kurz beschreiben, wenn wir gerade schon dabei sind wie wir es in unseren Sessions oder wie Du letztendling das in unseren sessions konkret durchführst und machst in den Breathwork-Abenden bei uns?

00:32:21: Grundsätzlich ist es so, dass wir in kleinen Gruppen gemeinsam arbeiten.

00:32:26: Weil ich die Erfahrung gemacht habe ... Ich hab gerade vom Dissozieren gesprochen.

00:32:31: Gerade in großen Gruppen kann das sein, dass sowas nicht mehr gewährleistet werden kann und deswegen setzen wir in unserem Format auf exklusive kleine Gruppen damit jede einzelne Person eben auch gesehen wird.

00:32:43: Und zu Anfang ist es immer so, daß es erst mal darum geht dass der Kreis die Menschen zusammen ankommen.

00:32:50: Man darf sich das so vorstellen, wenn man in den Raum kommt, kommt jeder von ganz woanders und dann geht es erst mal darum, Präsenz?

00:32:58: Jetzt bin ich hier!

00:32:59: Bei jeder Session erkläre ich ganz am Anfang die Technik, man macht das gemeinsam, wirklich geht einmal zu gemeinsamen Durchfall viele natürlich erstmal Unsicherheit haben weil auch Dark Kick natürlich mache ich das jetzt eigentlich richtig Spannenderweise atmen wir jeder jeden Tag.

00:33:15: Trotzdem haben wir das Gefühl, in so einer Session es nicht richtig zu machen und dann geht's halt darum... Es geht nicht darum laut oder leise schnell oder langsam zu atmen sondern es geht einfach um das tiefe Atmen was ich zu Anfang erwähnt habe Und da einfach nochmal wirklich abzustecken Was kann auftauchen?

00:33:30: Wir haben vorhin über das Kribbeln gesprochen auch da Unsicherheiten zu nehmen von Anfang an sicheren Raum zu schaffen, dass ich alle Menschen, die da sind auch wohlfühlen und einlassen können.

00:33:41: Und so gut es geht eben die Kontrolle abgeben können damit sie für sich irgendwie einen Prozess durchleben der sie irgendwie da wo sie gerade stehen weiterbringt.

00:33:52: Ich hab die Ehre diesen Prozess dann begleiten zu dürfen und bin dann natürlich nicht nur verbal dabei sondern wenn ... Man ist damit natürlich auch mit ein bisschen Bodywork.

00:34:03: Hier und da gibt es sensible, achtsame Berührungen um den Prozess entsprechend zu begleiten.

00:34:07: Das gehört dazu.

00:34:08: Man darf sich das vorstellen während des aktiven Artments liegt man mit geschlossenen Augen auf der Matte.

00:34:14: Man wird begleitet mit Musik und wie gesagt ich begleite durch Wort oder eben auch Bodywork.

00:34:20: Und dann durchläuft man diese sechzig Minuten und dann hat man noch die unfassbar wunderschöne Integrationsphase Und hat danach auch noch mal ein ganz sensibles Zurückkommen und Zeit zu integrieren.

00:34:33: Wenn man möchte, könnte man dann auch noch was teilen in der Gruppe.

00:34:36: aber das ist kein Muss.

00:34:37: also da gilt jeder so wie er mag.

00:34:39: Ja

00:34:39: ich glaube das hast du schon super beschrieben wie das dann aussehen würde.

00:34:42: wir haben uns ja den letzten Donnerstag mal rausgesucht.

00:34:46: Also wir werden das als Format starten, immer Last Thursday Cleansing sozusagen im Mental Longevity Club, dass wir einfach mal den aktuellen Monatenstück Revue passieren lassen vielleicht mit neuer Energie in den neuen Monaten starten und es ist dann so der neunzwanzigste Zehnte unserer erster Termin.

00:35:03: und wenn du jetzt zu den Menschen gehörst die dass alles auch bisher immer super verstanden haben, aber irgendwie es noch nicht ins Lösen gebracht haben.

00:35:10: Dann ist das vielleicht eine Möglichkeit für dich, das einmal auszutestsen und ich finde gerade so ne Gruppensession, da ist eine Möglichkeit wenn man sich traut einfach mal reinzufühlen was passiert da bei mir?

00:35:20: Und ja anmelden kannst du dich zu den Sessions mit Jana über Luma.

00:35:25: der Link ist in den Show Notes.

00:35:26: Da findest Du auch Ihr Instagram Profil.

00:35:29: Ansonsten kannst du uns auch gerne einfach eine Nachricht hinterlassen oder eine E-Mail schreiben.

00:35:33: Und wir freuen uns auf jeden Fall dann drauf, dich zu begrüßen.

00:35:36: Jana hast du noch was, was wir jetzt vergessen haben und was nochmal wichtig ist?

00:35:40: Mir ist grundsätzlich gerade nur eingefallen, was ganz wichtig ist finde ich.

00:35:43: Es braucht überhaupt gar keine Vorkenntnisse.

00:35:45: also wirklich ihr könnt kommen so wo ihr da gerade steht.

00:35:50: auch da gibt es kein richtig und kein falsch sondern ihr seid willkommen und alles was ihr braucht habt ihr dabei euren Atem.

00:35:57: Ich freue mich auf jeden Fall sehr drauf wenn wir gemeinsam euch in der Mental Longevity Club begrüßen dürfen.

00:36:04: Ja

00:36:04: genau ich denke auch der Körper der bringt alles mit was ihr braucht weiß letztendlich etwas zu tun ist.

00:36:08: er weiß das meistens sogar.

00:36:09: Es ist ziemlich gut.

00:36:11: Vielen Dank, Janna, dass du da warst und ich freue mich auf jeden Fall auf die Presswork-Session weil ich wirklich super Fan der Methode und bestimmt auch mal mich mitzulegen.

00:36:21: Ich freu mich drauf!

00:36:22: Ich danke dir.

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